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	<title>fitforhealt.deLow-Carb &#187; fitforhealt.de</title>
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	<description>Alles über abnehmen und Fitness</description>
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		<title>Low-Carb</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 20:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Low-Carb]]></category>

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		<description><![CDATA[Low-Carb (auch Low Carb, engl.: „wenig Kohlenhydrate“) ist eine  			umstrittene Ernährungsweise, bei der der Anteil an Kohlenhydraten in  			der täglichen Nahrung reduziert bzw. extrem minimiert wird, meist um  			eine Gewichtsreduktion zu erreichen. Die bekannteste Variante ist  			die Atkins-Diät.
Angenommene Funktionsweise
Wenn man Kohlenhydrate wie  			Einfachzucker, das ist unter anderem Traubenzucker, zu sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Low-Carb (auch Low Carb, engl.: „wenig Kohlenhydrate“) ist eine  			umstrittene Ernährungsweise, bei der der Anteil an Kohlenhydraten in  			der täglichen Nahrung reduziert bzw. extrem minimiert wird, meist um  			eine Gewichtsreduktion zu erreichen. Die bekannteste Variante ist  			die Atkins-Diät.</p>
<h2>Angenommene Funktionsweise</h2>
<p>Wenn man Kohlenhydrate wie  			Einfachzucker, das ist unter anderem Traubenzucker, zu sich nimmt,  			steigt der Blutzucker-Spiegel schnell und stark an. Dies deswegen,  			weil der Körper diese speziellen Kohlehydrate sehr schnell aufnehmen  			kann. Als Reaktion darauf schüttet die Bauchspeicheldrüse verstärkt  			das Hormon Insulin aus, um den Blutzucker-Spiegel wieder zu senken.  			Dies erreicht das Insulin u. a. durch die Anlagerung von Körperfett.</p>
<p>Hingegen erfolgt bei so genannten Mehrfachzuckern, das sind  			Kohlehydrate wie der Zweifachzucker zu denen der Kristallzucker  			zählt, die Steigerung des Blutzuckerspiegels langsamer. Noch  			langsamer bzw. gar nicht steigt er bei Drei- bzw. Vierfachzucker an.  			Manche Dreifachzucker wie die Raffinose kann vom menschlichen  			Organismus nur sehr schlecht aufgenommen werden und führt daher zu  			keiner Änderung des Blutzuckerspiegeles, wohl aber zu Blähungen im  			Verdauungstrakt, da verschiedenen Darmbakterien die Raffinose  			umsetzen können. Diese Dreifachzucker sind beispielsweise  			Bestandteil von Bohnen. Bei dem Vierfachzucker, wie es  			beispielsweise die Stärke ist und die unter anderem in Nudeln,  			verschiedenen Getreidesorten und Reiswaren vorkommt, steigt der  			Blutzucker-Spiegel nur sehr langsam an. Da diese höherwertigen  			Kohlehydrate vom Körper erst verschiedenartig und mit Energieaufwand  			in andere Substanzen umgesetzt werden müssen, ist ihre energetische  			Ausbeute geringer als bei Einfachzuckern.</p>
<p>Außerdem wird angenommen: Wenn der Blutzuckerspiegel schon durch  			bestimmte Kohlenhydrat-Zufuhr ausreichend hoch ist, muss der Körper  			keine vorhandenen Fettreserven abbauen. Kohlenhydratarme Diäten  			versuchen also diese Insulin-Ausschüttung möglichst gering zu  			halten, und die Energieversorgung des Körpers durch Körperfett zu  			provozieren – was dann zum Abbau der Fettreserven des Körpers führt.</p>
<p>Da allerdings nicht alle Kohlehydrate im Körper die gleiche Wirkung  			erzielen ist die Annahme der Wirkungsweise dieser Diät stark  			umstritten.</p>
<h3>Entwicklung</h3>
<p>Populär wurde die Low-Carb-Ernährung in  			den 1970er Jahren durch die von Robert Atkins, einem amerikanischen  			Arzt, Ernährungsforscher und Publizisten, vorgeschlagene Atkins-Diät.  			Atkins ist nicht der Erfinder der kohlenhydratarmen Ernährung, wie  			oft behauptet wird. Er wertete lediglich Forschungen aus den 1950er  			Jahren aus und bewertete sie neu. Wolfgang Lutz, ein  			österreichischer Arzt, schrieb schon zu Beginn der 1950er-Jahre sein  			damals wenig beachtetes Buch „Leben ohne Brot“.</p>
<h4>Low-Carb zur Gewichtsreduktion</h4>
<p>Es gibt einige Diäten bzw.  			Ernährungsphilosophien, die man unter „Low-Carb“ zusammenfassen  			kann. Dabei wird zwar immer die Kohlenhydrat-Menge beachtet, die  			genaue Umsetzung weist aber einige Unterschiede auf. Begrenzung der  			täglichen Kohlenhydratmenge.</p>
<p>Bei dieser Variante wird die  			Kohlenhydratmenge begrenzt, beispielsweise auf maximal 70 bis 110 g  			pro Tag, wobei die genaue Menge für jeden anders sein kann (Atkins-Diät).  			Bei Wolfgang Lutz werden sechs Broteinheiten empfohlen.</p>
<p>Die Zusammensetzung der Nahrung besteht bei Wolfgang Lutz, Jan  			Kwasniewski, A. Felix überwiegend aus tierischen Nahrungsmitteln.  			Der Brennstoff Kohlenhydrat wird durch den Brennstoff Fett ersetzt.  			Alle denaturierten, ungesunden Zucker und Stärkeprodukte sollen  			weitgehend weggelassen werden.</p>
<p>Beachtung des Glykämischen Index bzw. der Glykämischen Last.</p>
<p>Bei dieser Form der Low-Carb-Ernährung wird bei den Kohlenhydraten  			nicht nur die Menge betrachtet, sondern auch die Geschwindigkeit,  			mit der sie den Blutzucker erhöhen.</p>
<p>Lange wurde nach der Größe des Kohlenhydrat-Moleküls sortiert: Man  			unterschied die Monosaccharide (Einfachzucker) und die  			Polysaccharide (Mehrfachzucker). Mittlerweile bewertet man  			Kohlenhydrate aber nach dem Glykämischen Index, um zu erfahren wie  			schnell ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel erhöht (siehe  			GI-Liste).</p>
<p>Der Grund für die Beachtung der Geschwindigkeit des  			Blutzuckeranstiegs ist die Tatsache, dass ein schneller Anstieg des  			Blutzuckerspiegels zu einer starken Insulinausschüttung führt,  			weswegen der Blutzuckerspiegel auch schnell wieder sinkt. Dadurch  			bekommt man schnell wieder Hunger und fühlt sich müde.</p>
<p>Eine Erweiterung des Glykämischen Index ist die Glykämische Last.</p>
<h1><span style="color: #666666;">Low-Carb</span></h1>
<p><span style="color: #666666;"><br />
Folgende „Diäten“ nutzen den GI bzw. die GL:</span></p>
<p>* Die Montignac-Methode richtet sich streng nach dem GI. Wobei sogar  			zwischen „sehr guten“ kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln (GI kleiner  			als 30) und „guten“ Lebensmitteln (GI zwischen 30 und 50)  			unterschieden wird.<br />
* Bei der Glyx-Diät wird neben dem GI auch der GL, sowie weitere  			positive Eigenschaften (Vitamine, Eiweißgehalt usw.) bei der Auswahl  			der empfohlenen Lebensmittel betrachtet.<br />
* Die LOGI-Methode nach Nicolai Worm nutzt vor allem den GL.  			Ansonsten orientiert sie sich an einer Ernährungspyramide und einer  			ausgewogenen Auswahl an Fetten und Eiweißen.</p>
<h2>Low-Carb als Krankenkost</h2>
<p><span style="color: #666666;"><br />
Es gibt einige Erkrankungen, die im Verdacht stehen, durch den  			Konsum zu vieler und falscher Kohlenhydrate ausgelöst zu werden.  			Dementsprechend kann ein Verzicht auf Zucker oder Lebensmittel, die  			eine starke Wirkung auf den Insulin- bzw. Blutzuckerspiegel haben,  			Linderung bringen. Menschen mit kohlenhydratbedingten Erkrankungen  			(Kandidose u. a.) ernähren sich kohlenhydratarm, um relativ  			beschwerdefrei zu leben.</span></p>
<h3>Kritik an Low-Carb</h3>
<p><span style="color: #666666;">Viele  			Ernährungswissenschaftler kritisieren Low-Carb als Fehlernährung.  			Argumente gegen diese Ernährungsform folgen aus der einseitigen  			Ernährung auf Grund der Vermeidung von Kohlenhydraten und der in  			Relation dazu vermehrten Aufnahme von Eiweißen und Fetten. So kann  			ein erhöhter Eiweiß-Konsum zu Nierenschäden führen und eine  			vermehrte Fettaufnahme eine Erhöhung des Cholesterinspiegels und  			einen erhöhten Harnsäuregehalt mit der Gefahr von Gichtanfällen zur  			Folge haben. Auch die Anfälligkeit für Nierensteine soll zunehmen.</span></p>
<p>Als Gegenargument zur angenommenen Funktionsweise einer  			Low-Carb-Diät zur Gewichtsreduktion wird vorgebracht, dass das  			Depotfett als Energiespeicher im menschlichen Körper überwiegend aus  			dem mit der Nahrung aufgenommenen Fett stamme. Die in anderer Form  			dem Körper zugeführte Energie (Zucker und Eiweiß) könne aufgrund der  			enzymatischen Ausstattung der menschlichen Physiologie nur äußerst  			eingeschränkt in Fett umgewandelt werden. Demnach wäre zum Abnehmen  			eine Reduktion von Fett in der Nahrung sehr viel sinnvoller als die  			von Kohlenhydraten.</p>
<p>Wenn die Ernährungsweise dahingehend modifiziert wird, dass  			verstärkt tierische Proteine und Fette gegessen werden, so hat dies  			negative ökologische Auswirkungen. Das durch Tierexkremente  			aussgedünstete Methangas wird als wesentlicher Faktor für den  			weltweiten Klimawandel angesehen. Die durch den Kot ins Grundwasser  			gelangenden Nitrate belasten das Grundwasser. Weiterhin wird zur  			Produktion von einem Kilogramm tierischer Nahrung etwa die zehnfache  			Menge an Energie und Fläche benötigt als zur Produktion von einem  			Kilogramm pflanzlicher Nahrung, da die an Tiere verfütterten  			Pflanzen nur zu etwa 10 % in neue Biomasse umgesetzt werden können.  			Der Rest wird entweder wieder ausgeschieden oder zur  			Energiegewinnung veratmet.</p>
<h4>Studien</h4>
<p>Im April 2003 veröffentlichte das Journal of American Medical  			Association die erste systematische Datenauswertung aus 96  			relevanten Studien (2.503 Artikel erfüllten nicht die notwendigen  			Kriterien, wie z.B. korrekte Kontrollen oder eine Studiendauer von  			mehr als vier Tagen) bezüglich der Wirksamkeit und Sicherheit von  			Niedrig-Kohlenhydratdiäten. Gemäß dem Ergebnis dieser  			Meta-Auswertung gibt es keinen Hinweis auf die Wirksamkeit von  			Niedrig-Kohlenhydratdiäten, wie z.B. der Atkins-Diät und ihrer  			Spielarten (JAMA, Vol. 289 No. 14, 9. April 2003).</p>
<p>Seit einigen Jahren wird am Universitätsklinikum Benjamin Franklin  			in Berlin unter ärztlicher Kontrolle eine kohlenhydratreduzierte  			Diät durchgeführt. In regelmäßigen Abständen werden die Blutgase,  			das Cholesterin, der Blutzucker und der Grundumsatz untersucht.  			Außerdem werden mehrmals Glucose-Toleranztests durchgeführt, um  			festzustellen, wie gut die Bauchspeicheldrüse funktioniert.</p>
<p>Quelle aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.</p>
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