Die Makrobiotik, die sich am Zen-Buddhismus orientiert, wird als lebenslange Dauerkost empfohlen. Die Lebensmittel werden Yin und Yang zugeordnet, die sich gegenseitig ergänzen und in gleichem Maße aufgenommen werden sollten. Die heutige etwas abgemilderte Form der Makrobiotik schreibt 50 bis 60 Prozent Getreide, 20 bis 25 Prozent saisonal angebotenes Gemüse und 5 bis 10 Prozent Suppe bzw. Hülsenfrüchte, Algen oder Fisch vor. Fermentierte Sojaprodukte wie zum Beispiel Miso und Tofu sind typische makrobiotische Lebensmittel. Der Verzehr von Obst, Milchprodukten, Fleisch und fettreichen Lebensmitteln sollte stark reduziert werden. Der Verzehr von tropischen Früchten und Tomaten ist verboten. Die Trinkmenge soll möglichst gering sein.
Dauer der Anwendung nicht auf Dauer anwendbar.
Mangel- Risikonährstoffe -wirkstoffe:
besonders Kalzium, Eiweiß, B-Vitamine, Flüssigkeit

Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar
Nein. Die Makrobiotik ist nach westlichen, konventionellen Erkenntnissen ernährungswissenschaftlich nicht nachvollziehbar.
Ernährungsmedizinisch sinnvoll
Nein. Die Makrobiotik ist durch eine unausgewogene Nahrungsmittelauswahl gekennzeichnet. Aufgrund fehlender Milchprodukte kommt es zu Kalziummangelzuständen. Der Salzgehalt ist durch die Sojaprodukte zu hoch und der Algenverzehr kann zu Störungen im Jodstoffwechsel führen. Die geringe Trinkmenge führt zu Dehydratationen mit Störungen der Nierenfunktion.

Fazit Die Makrobiotik ist als gesundheitsgefährlich einzustufen. Sport spielt keine Rolle.

22. Dezember 2009, 20:27 Uhr

 

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