Nicht Kalorien, sondern Nutripoints (Ernährungspunkte) werden gezählt. Die Punkte verdeutlichen den Nährstoffgehalt und ermöglichen die Bewertung der Lebensmittel. Dadurch soll eine langfristige, gesunde Ernährung erlernt werden. In den Nutripoints wird der Bedarf des Körpers an Nährstoffen berücksichtigt, da die Nährstoffempfehlungen mit einberechnet werden. Die Lebensmittel werden mit einem Punkteschema eingeteilt: Hohe Punktzahlen haben kohlenhydratreiche, niedrige dagegen eiweiß- und fettreiche Lebensmittel. Allgemein kann man sich die Regel merken: Je mehr Nutripoints ein Lebensmittel hat, desto positiver ist das Lebensmittel zu beurteilen (zum Beispiel Gemüse). Grundsätzlich soll auf die Einnahme von Kohlenhydraten verzichtet werden, da das Übergewicht auf einer Störung des Kohlenhydratstoffwechsels basieren soll und nicht auf Überernährung. Die drastische Verzerrung der Nährstoffrelation führt zur Ketonämie. Stoffwechselstörungen, wie erhöhter Harnsäurespiegel und Hyperlipoproteinämie können als Folge auftreten.


Dauer der Anwendung nicht auf Dauer anwendbar.

Mangel- Risikonährstoffe -wirkstoffe:
Kohlenhydrate, eventuell Mineralstoffe und Vitamine

Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar
Ja. Die Zuordnung der Nutripoints ermöglichen dem Abnahmewilligen der Diät eine erleichterte Bewertung der Lebensmittel


Ernährungsmedizinisch sinnvoll
Nein. Die Fett- und Eiweißzufuhr ist zu hoch, wodurch die Cholesterolaufnahme und Fettsäurezufuhr überhöht ist. Die Kohlenhydratzufuhr fällt zu gering aus. Insgesamt ist die Nährstoffzufuhr unausgewogen mit Mineralstoff- und Vitaminmangelzuständen.

Fazit
Die Rezepte der Diät gestalten sich für Einzelpersonen recht schwierig zum Nachkochen. Das Nachschlagen in den Nutripointlisten ist zu Anfang recht mühevoll. Tipps zur Ernährungsumstellung und zur sportlichen Betätigung werden nicht gegeben

22. Dezember 2009, 20:31 Uhr

 

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