Meist wird die Schroth-Kur drei bis vier Wochen stationär in Kurkliniken durchgeführt. Der Diätplan wird in drei Trocken- und vier Trinktage pro Woche gegliedert. An den Trockentagen werden alte Brötchen, Getreidebrei und keine Flüssigkeit, außer ein Achtel Liter Wein, verzehrt. An den Trinktagen werden Tee, Suppe und maximal ein Liter Wein getrunken. Grundsätzlich verboten sind Wasser und Fruchtsäfte. Nachts werden feuchte Wickel angewendet, die die Entschlackung fördern sollen. Das Ziel der Kur sind Reinigung und Entschlackung des Körpers, wodurch sich einige Erkrankungen bessern sollen und das Gewicht reduziert werden kann. » Büchersuche
WEBTIPP zur Schrothkur und Fastenkur
Dauer der Anwendung nicht auf Dauer anwendbar
Mangel- Risikonährstoffe -Wirkstoffe: Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe, Flüssigkeit
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Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar
Nein. Stoffwechselprodukte werden nicht im Körper als Schlacken abgelagert, sondern über die Nieren ausgeschieden. Die Schroth-Kur ist somit als wissenschaftlich unhaltbare Methode zu beurteilen.
Ernährungsmedizinisch sinnvoll
Nein. Während der Kur kommt es zu einer Mangelversorgung an Vitaminen, Eiweiß, Mineralien. Insgesamt ist die Flüssigkeitszufuhr zu gering und der Alkoholkonsum zu hoch. Die einseitig zusammengesetzte Kost führt zu einer Belastung des Stoffwechsels. Die Schroth-Kur ist ernährungsmedizinisch nicht sinnvoll. Der Proteinmangel führt zum Jo-Jo-Effekt und somit zur Gewichtszunahme.
Fazit
Eine Umstellung der bisherigen falschen Ernährungsweise wird nicht erlernt. Die Durchführung der Schroth-Kur ist als gesundheitsgefährlich einzustufen. Sportliche Betätigung wird im Zusammenhang mit der Kur nicht erwähnt.